Christian around the world

Reisetagebuch

Australien – No Worries, mate!

Fast 1,5 Monate habe ich nun Australien bereist – und dabei reichlich Kilometer zurueck gelegt. Von Melbourne nach Sydney, von da nach Proserpine an der Whitsunday-Coast. Nach einem tollen Segeltoern bin ich nach Rainbow-Beach gefahren, war auf Fraser Island. Noosa im Norden von Brisbane war toll zum entspannen, bevor ich von Brisbane nach Cairns geflogen bin. Dort habe ich von Port Douglas aus eine super Schnorchel-Tour gemacht und bin zum Cape Tribulation gefahren. Cairns war auch der Abflughafen nach Perth, von wo aus ich bis hoch nach Exmouth gefahren bin.

Australien ist ein traumhaftes Land, die unendlichen Weiten und die an vielen Orten noch recht unberuehrte Natur sind faszinierend. Die Leute sind sehr freundlich und nett, jeder hat das uebliche „G’Day, mate“ oder das „No Worries“ auf den Lippen. Die touristische Infrastruktur ist sensationell, neben Neuseeland habe ich noch kein Land dieser Welt gesehen, dass sich so einfach und auch durchaus guenstig bereisen laesst. Auch das Wetter hat so gut wie immer mitgespielt. Ich eine Menge toller und netter Leute kennengelernt, wobei das alleine Reisen auch durchaus seine Schattenseiten haben kann. Die positivien ueberwiegen aber eindeutig, so dass ich so etwas jederzeit wieder machen wuerde! Jetzt freue ich mich auf Hong Kong und ein bekanntes Gesicht!

April 17, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, trip | | Noch keine Kommentare

Sunset Overland Roadhouse, Western Australia

April 17, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, Fotos, trip | | Noch keine Kommentare

Perth, Western Australia


Perth, Western Australia

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April 17, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, Fotos, trip | | Noch keine Kommentare

Perth to Exmouth

Nach einigen Tagen Perth ging es dann am Ostermontag los – eine Tour mit Western Exposure in einem kleinen Bus nach Exmouth. Das sind in sieben Tagen rund 3600 km… Wir waren 18 Leute, zwischen 19 und 32, und hatten eine sehr intensive Woche, die erst vor ein paar Stunden zu Ende gegangen ist. wir sind natuerlich nicht in einem Stueck da hoch gefahren, sondern haben unterwegs immer wieder gehalten und haben uns Dinge angeschaut und in verschiedenen Orten uebernachtet.

Tag 1: Am ersten Tag sind wir bis nach Kalbarri gefahren, mitten im Kalbarri National Park. Auf dem Weg dorthin haben wir in der Pinnacle Desert halt gemacht, wo unzaehlige, jahrtausende alte seltsame Steinformationen aus dem Sand wachsen. Faszinierend. Zudem waren wir „sand boarding“, was richtig Laune gemacht hat. Mit Snowboard aehnlichen Boards sind wir eine riesige Sandduene runter gefahren. Den Sand habe ich heute noch aus meinen Klamotten geschuettelt.

Tag 2: Im Kalbarri National Park haben wir eine spektakulaere Schlucht durchwandert und haben uns „Natures Window“ angesehen, einer runden Felsformation, von wo aus man einen faszinierenden Blick auf die Landschaft bekommen hat. Das war super schoen, allerdings nahmen auch mit jedem Kilometer, den wir nach Norden fuhren, die laesitgen Fliegen zu, die um uns herum schwirrten und die uns eine Woche lang auf die Nerven gehen sollten. Zudem wurde es kontinuierlich waermer. Abends sind wir dann in Denham gewesen, wo wir einen tollen Sonnenuntergang ueber dem Indischen Ozean gesehen haben, bevor wir in einer heissen Quelle spaetabends noch baden waren. Der Sternenhimmel war sensationell, dass Wasser hatte fast 40 Grad und wir haben das alles genossen.

Tag 3: Morgens sind wir ins nahe Monkey Mia gefahren und haben zugesehen, wie die Delphine in die Bucht kamen, um sich fuettern zu lassen. Wir standen im Wasser und die Flipper schwammen keine drei Meter vor unseren Beinen herum… Den Rest des Vormittags haben wir mit Baden und Beachvolleyball verbracht, bevor wir uns auf eine aetzend lange Fahrt nach Coral Bay gemacht haben. Als es dunkel wurde, kamen auch die Tiere raus, hauptsaechlich Kangaroos, die zu dutzenden am Strassenrand zu sehen waren, auch wilde Kuehe und Schafe. Dazu gab es leider auch eine Menge Roadkills. Wer die Anatomie eines Kangaroos studieren will, muss nur mal einige hundert Kilometer im australischen Outback unterwegs sein. Man sieht die Wallabies in jedem Verwesungszustand. Dazu sei aber auchgesagt, dass die massiven Roadtrains, Lastwagen mit einer Laenge bis zu 50m, nicht fuer Tiere bremsen. Die brettern auch durch eine Kuhherde, die die Strasse ueberquert, ohne Ruecksicht auf Verluste.

Tag 4: Coral Bay hat eine schone Bucht mit ganz seichtem und klarem Wasser. Den Vormittag sind wir am Strand gewesen, bevor wir am Nachmittag mit einigen eine Bootstour gemacht haben, um einerseits am Ningaloo-Reef zu schnorcheln und andererseits Schildkroeten zu sehen. Letztere haben wir aber leider nur vom Boot aus gesehen, trotzdem sind das faszinierende Tiere. Wir sind am spaeten Nachmittag dann noch nach Exmouth gefahren, was aber nicht ganz soweit weg war. So langsam war ich die Fahrerei auch satt, da ich den Beifahrersitz neben unserem Guide Chris hatte und kontinuierlich als DJ taetig sein musste. Nach einigen tausend Kilometern gehen einem aber so langsam die Ideen aus…

Tag 5: Der Tag war dem Wasser vorbehalten. Nach dem Besuch eines Leuchtturms haben wir einen kurzen Schnorchelgang gemacht, bevor wir in der Turquoise Bay einen sensationellen „drift dive“ gemacht haben. Wir sind eine Weile gelaufen, bevor ins Wasser sind, und die Stroemung hat uns dann entlang des Ningaloo-Reefs zurueck zu unserem Strand getrieben. Das Riff ist toll, viel unberuehrter als das Great Barrier Reef. Neben einem Rochen und einem Riff-Hai sind wir dann vollends belohnt worden: eine grosse Schildkroete erlaubte uns, rund 10min mit ihr zusammen zu schwimmen, was echt toll war! Das war ein unglaubliches Erlebnis auf das ich gewartet hatte. Der Hai war auch super, die sind aber nicht gefaehrlich. Leider waren in Strandnaehe sehr viele Feuerquallen, so dass das zurueckschwimmen eine Tortur war… Dennoch ein toller Tag, der zum Abend hin mit einem kurzen Abstecher zu einer Schlucht und einem naechtlichen Strandbesuch abgerundet wurde!

Tag 6: Leider hiess es am Samstag wieder abfahren und viele Stunden im Bus. Einen Stopp haben wir in der Hutt River Province halt gemacht. Die Hutt River Province ist das zweitgroesste Land Australiens und wird seiner koenglichen Hoheit Prince Leonard und seiner Frau Princess Shirley seit fast 35 Jahren regiert. Das ist kein Witz. Durch das Studium alter Gesetze hat es der mittlerweile ueber 80 Jahre alte Fuchs geschafft, sich tatsaechlich von Australien abzuspalten, keine Steuern zu zahlen und sogar von dem ein oder anderen Staat anerkannt zu werden. Die Province ist ungefaehr so gross wie Hong Kong, hat aber nur ca. 50 Einwohner. Die Nachfolge ist unter seinen Soehnen natuerlich geregelt. Den Stempel im Pass habe ich mir natuerlich nicht entgehen lassen. Wir haben dann auf einer Farm mit Bungalows uebernachtet und uns abends das Folkfestival in Northampton gegeben, wo allerdings nur 30 Leute oder so waren…

Tag 7: Heute war der letzte Tag im Bus, wir sind noch zu einer Wildlife-Aufzuchtstation gefahren, wo man neben Schlangen sprechende Papgageien, Kangaroos, Dingos und ein Krokodil sehen konnte. Allerdings leider nicht frei lebend. Von da sind  wir dann im ersten Regen  seit Wochen  in Perth angekommen, wo ich noch meine Sachen umgepackt (vielmehr eingepackt) habe und mit zweien meiner Mitreisenden was Essen war.

April 17, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, trip | | Noch keine Kommentare

Perth, Western Australia

Am 5. April kam ich in Perth an, nach einem 5 1/2 stuendigen Flug aus Brisbane. Fuer unsere Verhaeltnisse ist das unglaublich, man fliegt so lange und ist noch immer im gleichen Land. Zu Western Australia sollte man wissen, dass Perth seine Hauptstadt ist und mit seinen rund 1,3 Mio. Einwohnern die abgelegenste Metropole der welt ist. Der Flug nach Singapur ist kuerzer als der nach Sydney, die naechste relevante groessere Stadt ist Adelaide in fast 4000 km Entfernung. West Australia, das Territorium, ist so gross wie Indien, hat aber insgesamt nur ca. 1,6 Mio. Einwohner. Indien hat mehr als eine Milliarde…
Perth ist eine schoene Stadt, sie hat aber im Vergleich zu Sydney und Melbourne einen eher provinziellen Charakter, trotz der glaesernen Hochhaeuser und seiner Wasserlage. Das Zentrum konzentriert sich auf einige wenige Blocks, ein paar schoene Parks runden das positive Bild ab. Dabei stechen natuerlich die Lage am Swan-River und der King’s Park hervor, der einen tollen Blick auf die Stadt bietet. Ich habe alles zu Fuss erkundet, was kein Problem war. Mein Backpacker ist das Emperor’s Crown in Northbridge, einem Teil von Perth mit vielen Pubs und Restaurants, allerdings ist der Backpacker erstaunlich ruhig und sauber. Kueche und Aufenthaltsraeume sind absolut in Ordnung, sogar die Computer!!! Auch wenn ich meine Kamera schon wieder nicht anschliessen kann (mangels Steckdosen)…

Ausser Perth habe ich mir noch Fremantle angeschaut, was die Aussies nur „Freo“ nennen. Da sliegt ungefaehr 30min suedlich von Perth und hat ein wenig Vorstadtcharakter. Freo liegt aber direkt am Meer und hat absolut Charme, mit Hafen, Markthalle und vielen Cafes und Restaurants. Am Wochenende ist hier die Hoelle los, da halb Perth hier rausfaehrt. Mit dem Western Australian Museum habe ich es sogar geschafft, ein wenig „Kultur“ einzubauen!    

April 15, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, trip | | 1 Kommentar

Frohe Ostern

Liebe Leute,

ich wuensche Euch allen frohe Ostern, ein paar schoene freie und sonnige Tage! Liebe Gruesse aus Perth!

Euer Christian

Happy Easter, everybody! Enjoy your holiday and I wish a few nice and sunny days off!

Cheers, Christian

April 6, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, trip | | 4 Kommentare

Cape Tribulation

Von Port Douglas und dem Great Barrier Reef bin ich dann weiter nach Norden gefahren, so richtig in den Regenwald rein zum Cape Tribulation. Auf dem Weg haben wir am Daintree River eine Tour gemacht, weil es da massenhaft Krokodile gibt. Die Witterung hat den Crocks aber wohl nicht zugesagt, weshalb wir leider ohne Sichtung wieder abgefahren sind. Schade, ich haette gerne eins gesehen! In Cape Tribulation angekommen, habe ich meine Sachen in der Ferntree Lodge abgestellt und bin erstmal zum Strand. Die Lodge ist zum Schlafen ok, aber wer sich was kochen will, sucht da das Weite. So einen Siff wuerde sich in Deutschland kein Gesundheitsamt anschauen. Aber wir sind ja auch nicht in Deutschland…
Ich bin lange am Strand entlang gelaufen, habe mir den Regenwald angeschaut und bin am naechsten Morgen extra frueh aufgestanden, um den wirklich tollen Sonnenaufgang zu sehen. Auf der Rueckfahrt haben wir noch einen Stopp in der Mossman Gorge eingelegt, die wirklich sehenswert war. Diese Schlucht mit ihrem reissenden Strom hat einige tolle Motive fuer meine Kamera geboten!

Zurueck in Cairns, habe ich diesmal im Dreamtime Travellers Rest gewohnt, einem grossartigen Backpacker im Zentrum der Stadt. Da wollte ich schon am letzten Samstag hin, die waren aber ausgebucht, und ich weiss auch warum! Abends habe ich mit Caro aus Frankfurt zusammengesessen, eine Flasche Wein geleert und ihre Weiterreise an der Ostkueste besprochen, was nach der etwas ernuechternden Erfahrung mit drei Schweizerinnen am Cape Tribulation ein sehr schoener Abend war. Die drei Maedels haben naemlich nur Schweizerdeutsch gesprochen (wobei die hochdeutsch sprachen) und sich wie prae-menstruelle Teenager benommen. Da war der Abschluss der Ostkueste in Cairns deutlich angenehmer, weil da alle sehr offen und nett waren.

April 6, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, trip | | Noch keine Kommentare

Great Barrier Reef

Von Cairns, wohin ich von Brisbane aus geflogen bin, bin ich nach Port Douglas gefahren, was noch mal knapp 80 km noerdlich von Cairns liegt. Hier bin ich einen Tag zum aeusseren Rand des Great Barrier Reefs zum Schnorcheln gefahren. Das war der Hammer, noch besser als das Schnorcheln auf den Whitsunday’s. Nemo, unzaehlige andere Fischarten und Riff-Haie schwammen da rum, wobei ich die Haie leider nicht gesehen habe. Ich war viele Stunden im Wasser und habe mit einer Einweg-Unterwasserkamera fotografiert, da bin ich echt mal gespannt, was die Fotos bringen. Die Tour war sicher etwas teurer als von Cairns aus, dafuer ist da oben deutlich weniger los und das Great Barrier Reef besser erhalten als weiter suedlich. Es ist interessant zu sehen, wie die Wellen des Pazifiks am Rand des Riffs brechen, so dass an den eigentlichen Straenden, die noch 40km weit weg sind, kaum Brandung ankommt. Am Schnorcheln habe ich sehr viel Spass gehabt, da wird sicher frueher oder spaeter das Tauchen hinzukommen!
Mit dem Wetter hatte ich super Glueck, es war sonnig und natuerlich knall heiss, so dass ich mir ein wenig die Schultern verbrannt habe. Am naechsten Tag hat es aber fast den ganzen Tag geschuettet, was einen Schnorchel-Trip nicht so angenehm gemacht haette. Aber es ist halt Regenzeit hier oben in den tropischen Regionen, da wechselt das Wetter stuendlich.

April 5, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, trip | | Noch keine Kommentare

Noosa

Nach dem anstrengenden Fraser-Erlebnis bin ich noch zwei Tage nach Noosa gefahren, was rund 180km noerdlich von Brisbane liegt. Dort habe ich im Dolphins Beachhouse mit Matt und Rachel einfach mal entspannt, wir haben einen langen Coastal Walk gemacht, lecker gegessen und einfach auch mal fern gesehen, was echt gut tat. Noosa ist echt sehr schoen, nicht so ueberlaufen mit Touris und mit tollen Straenden! Heute morgen musste ich mich dann von meinen beiden Liebelingsbriten verabschieden, mit denen ich nun schon seit mehr als einer Woche unterwegs bin. Das war echt schade, aber ich in den beiden habe ich neue Freunde gefunden, da bin ich mir sicher!

Noosa was a really good choice to chill out after fraser Island. Dolphins Beachhouse really invited to lean back, watch TV, go to the beach and simply do nothing! I spent the last two days there again with my favorite British, Rachel and Matt, but this morning it meant to say goodbye. When you two read this, you rule and I can’t wait for you to come to Berlin, for me to come to London or for us to got Vienna to see Stephan and Michael! You’re awesome!  

März 30, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, trip | | Noch keine Kommentare

Maheno Ship Wreck, Fraser Island


Maheno Ship Wreck, Fraser Island

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Fotos!

März 29, 2007 Verfasst von chrisatw | Australien, Fotos, trip | | 1 Kommentar